Arbeitsplatz aus der Cloud

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Aktuelle Entwicklung[Bearbeiten]

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Die Konkurrenz[Bearbeiten]

Amazon Cloud Drive[Bearbeiten]

Amazon hat als erster Internetriese einen Online-Musikdienst namens “Cloud Drive” angeboten. Dort ist es möglich bei Amazon gekaufte Titel von der Online-Festplatte zu streamen. Eine spezielle Genehmigung für das Streaming-Angebot hat Amazon allerdings nicht eingeholt. [1]

Dropbox[Bearbeiten]

Mit Dropbox ist es möglich Dateien und Ordner automatisch zu syncronisieren. Mit dem Online-Speicherdienst ist es darüber hinaus möglich über ein Webinterface oder eine App Zugriff auf die Dateien zu erhalten. So kann man z.B. die eigene Musiksammlung hochladen und auf dem iPhone streamen. [2]

iTunes in the Cloud[Bearbeiten]

Jeder, mit einem registrierten Gerät, soll zukünftig die Möglichkeit haben bei Apple eingekaufte Musik über “iTunes in the Cloud” automatisch aufzurufen. [3]

Music Beta by Google[Bearbeiten]

Music Beta ist das Google-Pendant zum Amazon Online-Musikdienst, allerdings vorerst wie der Name schon sagt nur als Beta-Version für US-Nutzer. Dort können eigene Musiktitel auf den Server geladen werden. Ein Online-Musikshop bietet Google bisher aber nicht an. [4]

Simfy[Bearbeiten]

Dieser Streaming-Dienst finanziert sich über Werbung und kostenpflichtige Premium-Angebote. In Deutschland stehen zu Zeit rund 8 Millionen Lieder bei Simfy zur Verfügung. Die iPad-App des Unternehmens ist allerdings noch nicht von Apple genehmigt. [5]

Spotify (und Facebook)[Bearbeiten]

Spotify ist ein Musik-Streamingdienst, allerdings noch nicht in Deutschland oder den USA verfügbar. Die mobile App ist kostenpflichtig und eine Integration mit Facebook ist angeblich geplant. [6]


Desktop Virtualisierung[Bearbeiten]

Desktop Virtualisierung ermöglicht mehreren Anwender das gleichzeitige Ausführen von Anwendungen auf einem Computer in der Cloud. Die Anwender können unabhängig voneinander, von ihrem örtlichen und zeitlichen Befinden, auf Anwendungen zugreifen, Daten generieren oder ändern. Rober Vogel, Tarkan Kocoglu und Thomas Berger versuchen sich an einen sehr offenen Definitionsversuch und definieren die Desktop-Virtualisierung als "Methoden, die es erlauben, Ressourcen [...] mit Hilfe von Software zu abstrahieren und damit eine Möglichkeit zum zentralen Zusammenzufassen oder Aufteilen zu erhalten". Die Ziele der Desktop-Virtualisierung sind: Es soll eine Konsolidierung der Clients im Unternehmen erreicht werden um somit die Kosten sowie den Administrativen Aufwand zu minimieren. [7]


Key Player[Bearbeiten]

Citrix[Bearbeiten]

Citrix Logo

Citrix hat mehere Produkte zur Virtualisierung. Das bekanntetste Produkt ist „Citrix XenApp“. XenApp bietet die Lösung zur Bereitstellung von Anwendungen in dem die Anwendungen in das jeweilige Rechenzentrum verlagert werden. Dort werden die Anwendungen zentral verwaltet und jedem Nutzer onDemand zur Verfügung gestellt. Das heisst, die Anwendungen laufen nicht mehr auf den jeweiligen geräten der Anwender, sondern dieser bedient lediglich die Anwendung von dort aus. Die Rechenleistung wird im RZ ausgeführt. [8] Seit einigen Jahren bietet Citrix nun auch XenDesktop an. XenDesktop ist so zu sagen der Nachfolger von XenApp im Bereich Desktopvirtualisierung. XenDesktop bietet die selben Funktionen wie XenApp. Es bringt jedoch auch neue Funktionen mit sich. XenDesktop bietet die neuesten und leistungsfähigsten Technologien von Citrix. Nicht nur können die Benutzer wie gehabt Anwendungen aus dem Rechenzentrum laufen lassen, sondern komplette Desktopumgebungen. [9]

Vorteile laut Hersteller: [10] - Zentralisierung von Anwendungen im Rechenzentrum, um Kosten zu reduzieren - Kontrolle und Verschlüsselung des Daten- und Anwendungszugriffs für mehr Sicherheit - Unverzügliche Bereitstellung von Anwendungen für Benutzer an jedem beliebigen Ort


VMware[Bearbeiten]

Datei:Vmw.jpg
VMware Logo

Eines der bekanntesten Unternehmen im Bereich Virtualisierung ist VMware. [11] VMware setzt im Bereich Virtualisierung auf robuste und bewährte Grundlagen und Erfahrungen. Elementarteil der Virtualisierung bildet VWware vSphere. Durch bereitgestellte Desktopvirtualisierungen verspricht VMware eine flexible und schnelle Bereitstellung von Anwendungen und Desktop-Clients on demand, durch welche Kosten gesenkt und Installationskonflikte vermieden werden können. Nicht virtuelle Clients können jederzeit in die Cloud integriert werden, so dass Mitarbeiter nicht mehr Standortsabhängig sind und flexibler arbeiten können. [12] Nicht nur können Betriebssysteme und Standardanwendungen virtualisiert werden, sondern auch anspruchsvolle Anwendungen, welche hohe Rechenleistungen benötigen. Durch virtualisierte Desktops können diese Anwendungen weitaus schneller laufen, als auf physischen Geräten. Virtualisierungslösungen von VMware sind mit einer Vielzahl von Hardware und Software kompatibel, einschließlich Storage-, Netzwerk- und Sicherheitsprodukten. [13]

Vorteile laut Hersteller [14] - fortlaufende IT-Innovation - geringere Kosten - vereinfachte IT-Infrastruktur - effizienterer Betrieb - reduzierte Risiken


Microsoft HyperV[Bearbeiten]

Datei:Hypv.png
Microsoft HyperV Logo

HyperV ist die Microsoft Lösung für eine Virtualisierung. Der Hyper-V Server 2008 R2 soll Unternehmen ermöglichen ihre Serverauslastung zu verbessern und die Kosten zu senken. HyperV ist ein Standalone-Produkt und enthält lediglich Virtualisierungskomponenten und fügt sich in die bestehende IT-Umgebung ein. Dadurch ist es möglich bereits vorhandene Verfahren für Patching, Provisionierung und Verwaltung zu nutzen. Weiterhin können existierende Supporttools, Prozesse und Fähigkeiten beibehalten werden.

Die wichtigsten Vorteile laut Hersteller: - Frei erhältlicher Download - Livemigration und gesteigerte Verfügbarkeit ohne zusätzliche Kosten - Nahtlose Integration in die Systemlandschaft

HyperV ist geeignet für Testing und Entwicklung, Serverkonsolidierung, Konsolidierung in Zweigstellen und gehostete Desktopvirtualisierung über VDI. Durch die Windows Server 2008 R2-Lizenz erhalten Unternehmen automatisch erweiterte Lizenzierungsrechte für eine virtuelle Instanz. [15]


Drei Showcases - unterschiedliche Zielgruppen[Bearbeiten]

Übersicht / Kriterienkatalog[Bearbeiten]

Anbieter Datei:Deskbase kl.png Flex kl.png Datei:Vm kl.png
Zielgruppe Größere Unternehmen KMU Privatpersonen
Technologie - Citrix VMware
Preismodell Mudularer Aufbau ab 29 € pro Account /Monat Fixpreis: 14,90 € pro Benutzer / Monat Individuell ab 0,-€
Einsparpotential 60 % bei Hardware, 50 % bei Lizenzen, 40% bei Entwicklung, 60% bei Service Desk geringe Investition, keine Wartungskosten, 90% bei Strom, fix kalkulierbare monatliche Kosten, Steuervorteil: Abschreibung zu 100% Individuell
Endgeräte Hardware unabhängig Windows, MAC OS X, Linux, Android, Blackberry, iPhone / iPad, Windows Mobile Hard- und Software unabhängig. Voraussetzung: Browser und Internetverbidnung
Integrierter Service 8 Servicebausteine: Hardwaremngt., Lizenzmanagement, Service Desk, On-Site Support, Service Level Mngt., Engineering, Servermanagement, Roll-out Vollwertiger Online-Arbeitsplatz, Tägliche Datensicherung, inklusive OpenOffice Suite, weltweiter gesicherter Zugriff indiduell auswählbar
Look & Feel Individualisierbares Portal Windows 7 Plattformabhängig
Individualisierbarkeit modulares Konzept, Individualisierung durch Optionen Individuallösungen 100% je nach Bedürnis

deskBase[Bearbeiten]

Das Unternehmen: Lufthansa Systems[Bearbeiten]

Mit etwa 3000 Mitarbeitern an sechs Standorten innerhalb Deutschlands und Niederlassungen in 16 weiteren Ländern bietet die hundertprozentige Lufthansatochter ein breites Portfolio an IT-Dienstleistungen an und betreut Kunden aus ausgewählten Branchen weltweit. Lufthansa Systems erwirtschaftete im Jahr 2011 einen Umsatz von 599 Millionen Euro. Von einem weltweiten Marktvolumen im Bereich Airline-IT von ungefähr 7,5 Milliarden hält das Unternehmen im Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) etwa 35 Prozent, während in Asien und Amerika jeweils drei Prozent Marktanteil an Lufthansa Systems fallen. [16]

Das Produkt – deskBase[Bearbeiten]

In der heutigen Praxis verfügen Arbeitsplätze über ein Betreibermodell, welches aus der Client-Hardware, dem Betriebssystem, den Anwendungen und den dazugehörigen Benutzerdaten besteht. Dieses Konzept macht eine Anpassung des Betriebssystems an die speziell eingesetzte Hardware und somit umfangreiches Engineering notwendig. Eine solch starre Verbindung zwischen Hardware, Nutzerprofil und Applikation schränkt den User massiv dabei ein, von unterschiedlichen Geräten oder Orten volleinsatzfähig zu arbeiten. Mit dem neuen IT-Arbeitsplatzmodell deskBase steigt die Lufthansa Systems in den Markt des Cloud Computing und der Virtualisierung ein. Komplett hardwareunabhängig kann so der deskBase Nutzer auf seine Applikationen zugreifen, die zentral auf Servern bereitgestellt werden.

Das Konzept deskBase beruht dabei auf vier Säulen: 1) Virtualisierung ermöglicht das Trennen der Applikationen vom Betriebssystem und dem Nutzer.

2) Der Service-Betrieb besteht aus acht Bausteinen (Hardware Management, Lizenzmanagement, Service Desk, On-Site-Support, Service Level Management, Engineering, Server Management und Rollout) und sorgt für die Zentralisierung der Betriebsfunktionen.

3) Die deskBase Web-Oberfläche kann mit jedem Browser aufgerufen, von einem beliebigen Endgerät aus genutzt und flexibel gestaltet werden.

4) Das Sicherheitskonzept garantiert maximale Datensicherheit.

Mit deskBase werden zwei Kernziele verfolgt. Zum einen die deutliche Reduzierung von Kosten und Komplexität für die Bereitstellung und den Betrieb von Desktop Services durch die Nutzung innovativer Technologien und zum anderen die Sicherstellung eines optimalen Zugriffs auf relevante Informationen und Anwendungen für jeden Nutzer. Das ermöglicht eine gekonnte Verbindung von Standardisierung und Individualität um ein möglichst kosteneffizientes Arbeitsplatzmodel im Konzern zur Verfügung zu stellen und extern zu vermarkten.

Der Bedarf an Mobilität und Flexibilität, sowie Sicherheit und Zuverlässigkeit ist übergreifend für alle Konzerngesellschaften und externe Kunden präsent und stellt einen hohen Anspruch an IT-Infrastruktur und –Services. Diesen Anforderungen tritt das von Lufthansa Systems erarbeitete Modell mit vier Arbeitsplatztypen entgegen. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass ein Thin-Client ohne lokale Speicherkapazitäten auskommt und die gesamte Nutzung über das Web-Portal abgebildet wird. Während die anderen Modelle, Fat-Clients, über lokalen Speicher verfügen und daher das Arbeiten sowohl remote, als auch lokal möglich ist, also beispielsweise auch ohne Internet und somit Verbindung zum Server. Auf speziellen Kundenwusch kann beispielsweise auch ein MacBook Air als Thin-Client eingesetzte werden, die Arbeitsplatztypen sind also durchaus erweiterbar und können an neue Hardwaretrends oder spezifische Kundenanforderungen angepasst werden.

Durch den Slogan von deskBase „fast, flexible, yours“, werden die Vorteile des Produkts verdeutlicht:

deskBase Logo

● Fast: das modulare Gesamtkonzept wird drei wesentlichen Trends gerecht. Arbeitsplätze müssen schnell und einfach an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können (wirtschaftlich), dem hohen Anspruch an Mobilität gerecht werden (sozial) und mit dem technologischen Wandel Schritt halten (technologisch).

● Flexible: deskBase bringt nicht nur für Mitarbeiter eine Fülle von Verbesserungen und Vereinfachungen mit sich, sondern ebenso für IT-Administratoren. Außerdem kann durch den Einsatz von deskBase eine massive Kostenreduktion und Hardwareunabhängigkeit erreicht werden. Flexible heißt auch an jedem Ort und zu jeder Zeit auf jedem beliebigen Endgerät.

● Yours: die Benutzeroberfläche stellt webbased Anwendungen und Daten individuell auf jedem beliebigen Endgerät zur Verfügung und kann nach eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

[17]

deskBase - das User Interface, ein browserbasiertes Portal[Bearbeiten]

Eine Live-Vorstellung gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=HUXbSKbbYcY


Flexdesk[Bearbeiten]

Das Unternehmen - “flexbit”[Bearbeiten]

Das österreichische Unternehmen “flexbit” mit Sitz in Ried im Innkreis und Linz entwickelt Software und stellt IT-Infrastruktur via Cloud-Computing für kleine und mittelständische Unternehmen zur Verfügung. Sie bieten Produkte aus dem Bereich Cloud-Computing an, sowie maßgeschneiderte, individuelle Softwareentwicklung. 22.05.2012

Das Produkt – Flexdesk[Bearbeiten]

“Mobiler Arbeitsplatz aus der Cloud | flexdesk Hosted Desktop” Wie der Name schon suggeriert ist der Arbeitsplatz mobil. Er kommt mit allen benötigten Programmen und Dateien sozusagen aus der Steckdose -via Internet.Mit dieser Lösung müssen sich Unternehmen nicht mehr aktiv um IT-Probleme kümmern, da diese ausgelagert sind. Die Lösung bietet laut Unternehmen größtmögliche Verfügbarkeit, Mobilität und Sicherheit. Der hosted Desktop stellt einen vollwertigen Windows-Arbeitsplatz zur Verfügung und kann dadurch den lokalen PC vollständig ersetzen. Die Daten lagern in diesem Fall im Rechenzentrum des Unternehmens in Österreich. Der Zugriff erfolgt mitttels SSL- der gleichen Technologie, die auch beim Online-Banking verwendet wird. Der Zugriff kann von überall erfolgen, wo Internet verfügbar ist. 24.05.2012

Daten und Fakten:[Bearbeiten]

Preis: monatlicher Fixpreis

Zielgruppe: Kleine und mittelständische Unternehmen

Kostenvorteile:

- keine eigene Serverhardware

- keine unvorhersehbaren Wartungskosten

- um bis zu 90% verringerte Stromkosten

- geringe Investitionskosten, moderater und überschaubarer IT-Aufwand

- fix kalkulierbare monatliche Kosten für ihre gesamte IT

Steuervorteil: flexdesk wird wie eine Miete zu 100% abgeschrieben

Engeräte: Windows, MAC OS X, Linux, Unix, Android, Blackberry, iPhone, iPad, Windows Mobile


Der Log-In-Vorgang anhand von Screenshots[Bearbeiten]

1.) Öffnen der Citrix Xen App über citrix.flexbit.at

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2.) Öffnen des virtuellen Desktops mit einem Klick auf “Desktop- DHBW”

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3.) Log-In zum virtuelle Desktop

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4.) Virtuelles Desktop mit gewohnter Windows-Funktionalität

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5.) Beispielhafte Änderung des Desktophintergrunds wie üblich über “Anpassen”

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6.) Beispielhaftes starten einer ERP-Software “Protime business”

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7.) Protime Business Oberfläche

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Private Desktopvirtualisierung[Bearbeiten]

Nicht jeder benötigt große Desktopvirtualisierungen. Manchmal hat man ein kleines Projekt, welches jedoch von einer solchen profitieren kann. Dies kann im Unternehmen sein, oder auch im privaten Umfeld. Ziel dieses Abschnittes ist es, einen kleinen Überblick zu verschaffen, wie eine private Cloud-Lösung aufgesetzt werden kann.


Endgeräte[Bearbeiten]

Alle gängigen Geräte und Systeme. Voraussetzung: Browser und Internetzugang